Große Suchaktion: Sirene deckt Missverständnis auf

Altenfelden | am 28.11.2016 - 12:25 Uhr | Aufrufe: 4079

Ein wutentbrannter Teenager hat vergangene Woche für eine großangelegte Suchaktion gesorgt. Die Sirene im Ort sorgte dafür, dass das Missverständnis dann aufgeklärt werden konnte.

Symbolbild SireneWie ORF.at berichtet, hat vergangene Woche in Altenfelden (Österreich) ein wutentbrannter Teenager für eine große Suchaktion von Polizei und Rettungskräften gesorgt. Anwohner hatten Schreie einer Frau aus der Nähe der Kläranlage gehört und die Polizei verständigt. Als die Beamten eintrafen, so heißt es weiter, vernahmen sie ebenfalls noch kurz Schreie, die dann jedoch verstummten. Sofort wurde eine großangelegte Suchaktion gestartet, die Feuerwehr wurde mit der Sirene alarmiert.

Sirene führt zu Auflösung der Suchaktion

Und genau diese Sirene, so ORF.at weiter, führte später dazu, dass die ganze Geschichte aufgelöst werden könnte. Weil eine Familie aus Altenfelden aufgrund des Sirenenalarms nachfragte, was im Ort los sei, meldete sich die vermeintlich um Hilfe schreiende Frau bei der Polizei. Es handelte sich laut dem Bericht um eine 18-Jährige, die nach einem Streit mit ihrer Mutter nach Hause laufen musste und deshalb offenbar lauthals vor sich hinschimpfte - in der Nähe der Kläranlage. Weiter heißt es, dass die Polizei den Mut der jungen Frau, sich zu "stellen" lobte, damit die Suche dann auch abgebrochen werden konnte. Gleichzeitig bemerkte die Polizei aber auch löblich, dass der Notruf richtig gewesen sei, schließlich hätte ja tatsächlich jemand in Not sein können.

Bild: retter.tv Symbolbild

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