Hamburg: Mahnwache als Protest gegen Gewalt gegen Polizisten

Am Neujahrstag versammelten sich rund 500 Menschen vor dem Hamburger Rathaus, um gegen Gewalt gegen Polizisten zu protestieren. Die Mahnwache richtete sich in erster Linie gegen die Angriffe Linksautonomer, die in den vergangenen Wochen Polizeibeamte angegriffen hatten.

Eigentlich war die Aktion ursprünglich als Protest gegen geplante Sparmaßnahmen gedacht gewesen, doch aufgrund der jüngsten Gewalttaten gegen Polizisten entschieden die Deutsche Polizeigewerkschaft, die Gewerkschaft der Polizei und der Bund Deutscher Kriminalbeamter, auch eine Mahnwache abzuhalten.

Linksautonome attackierten Polizisten

Erst kürzlich hatten etwa 30 Linksautonome drei Polizisten attackiert. Zuvor hatten sie die Hamburger Davidwache mit Steinen beworfen und einen Beamten dabei schwer im Gesicht verletzt. Bei der Mahnwache der Polizei war die linke Szene dann kaum präsent, nur eine kleine Fahrradgruppe war vor Ort.

Auch in der Silvesternacht sorgten Linksautonome für Unruhe

In der Silvesternacht sah das noch ganz anders aus. Wie die Welt berichtet, drangen vermutlich Linksautonome in die leeren Räume der ehemaligen Stadtentwicklungsbehörde ein und entrollten zwei Plakate, die Racheakte ankündigten, sollte die Polizei in Notwehr scharf schießen. Ebenfalls in der Silvesternacht wurden Fenster und Türen der Bundesagentur für Arbeit mit Steinen eingeworfen. Auch hier vermutet die Polizei die Täter in der linksautonomen Szene.

 

Weitere Informationen zur Mahnwache der Polizei in Hamburg finden Sie hier.

Bild: retter.tv Symbolbild

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