LKW rammt Pannenauto auf Seitenstreifen: Fahrerin hat alles richtig gemacht

Eine Autofahrerin hatte am Donnerstagabend auf der A8 großes Glück. Denn nachdem sie nach einer Panne ihres Fahrzeugs auf dem Standstreifen auf den Pannendienst wartete, raste ein LKW in ihr liegen gebliebenes Auto.

Da war ein wahrer Schutzengel am Werk, denn die Frau blieb gegen 22 Uhr mit dem Fahrzeug auf dem Standstreifen liegen und konnte dort nicht mehr weg. In dieser Situation hatte sie aber alles richtig gemacht: Statt in ihrem Auto sitzen zu bleiben stieg die 28-Jährige aus und wartete an der Böschung auf den Pannendienst, das berichtet die Augsburger Allgemeine. Denn aus bislang nicht geklärter Ursache kam ein 41-jähriger Fahrer eines Sattelschleppers plötzlich zu weit nach rechts auf den Standstreifen und schleuderte durch den Aufprall den Pannen-PKW nach vorne. Dieser überschlug sich an der angrenzenden Böschung, schleifte an einer Betongleitwand entlang und kam schließlich zum Stehen. Die Frau erlitt lediglich einen Schock, der LKW-Fahrer blieb unverletzt.

Starterbatterien versagen – stundenlanger Stau

Der Sachschaden dürfte sich, auch wegen der mehreren hundert Liter ausgelaufenen Kraftstoffes, auf rund 100.000 Euro belaufen. Die Fahrbahn musste für etwa drei Stunden gesperrt werden, ab 1 Uhr konnte ein Fahrstreifen freigegeben werden. Doch es kam dennoch bis 4 Uhr zu weiteren Verzögerungen, da zu allem Unglück die Starterbatterien einiger Fahrzeuge versagten, weshalb diese ebenfalls den Verkehr behinderten.

Bild: retter.tv Symbolbild

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