Mit Mini-Kamera und Kopfhörer: Betrug bei der Führerscheinprüfung

Tausend Franken soll eine Hilfestellung gekostet haben: Der Hauptverdächtige in den Ermittlungen der Schweizer Polizei hat vermutlich insgesamt 20 Prüflinge beim Betrug unterstützt.

Der Kantonspolizei Solothurn gelang es nach umfangreichen Ermittlungen einen weitreichenden Betrugsfall im Rahmen der Führerscheinprüfung schließlich aufzudecken. Der mutmaßliche Haupttäter soll Absolventen der theoretischen Führerscheinprüfung B mit technischen Geräten geholfen haben.

Antworten durch Mikro-Kopfhörer übermittelt

Mit Mini-Kamera, Mikro-Kopfhörer, sowie Empfangsgerät und Sender ausgestattet, wurden den Teilnehmern die Antworten von dem 41-jährigen eingeflüstert. Die Geräte waren zum Teil in ein Oberteil eingearbeitet oder wurden am Körper mitgeführt.

Prüflinge werden strafrechtlich verfolgt

Auch die insgesamt 20 Prüflinge, die die Dienste des Mannes in Anspruch genommen hatten, müssen sich nun vor der Strafverfolgungsbehörde verantworten.

 

Quelle Text und Bild: Polizei Kanton Solothurn

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