Polizei, Gericht oder Selbstjustiz: Die kuriosesten Strafen aus aller Welt

Aus aller Welt | am 10.07.2015 - 16:12 Uhr | Aufrufe: 803

Beispielsweise vor Blitzern in Social Media Netzwerken zu warnen, einen Polizisten als Mädchen beschimpfen oder in Australien zu versuchen eine Imbissverkäuferin auszurauben, kann weitreichende Folgen haben oder zu den sonderbarsten Bestrafungen führen. Wir haben ein paar Strafen von Polizei, Gericht oder einer australischen Imbissverkäuferin zusammen gesammelt, die uns Kopf schütteln und gleichermaßen laut auflachen ließen.

So manche Formen der Bestrafung durch Polizei oder Gericht lassen einen hauptsächlich Kopfschütteln. Beispielsweise berichteten wir bei retter.tv bereits über eine deftige Strafe für eine „Blitzerwarnerin“. Die Frau wollte anderen Verkehrsteilnehmern nur Gutes tun. Nur leider ist ein derartiger Gefallen in der Schweiz nicht erlaubt. Bei Facebook postete die Frau eine Warnung vor einem Blitzer für andere Verkehrsteilnehmer. Doch dieser Facebook-Post kostete die Frau ein kleines Sümmchen von 800 Euro. Lest hier mehr zu dem Fall.

„Du Mädchen“, sagte sie dem Polizist und musste 200 Euro dafür bezahlen

Eine weitere fragwürdige Gerichtsentscheidung wurde in Deutschland gefällt. Auch darüber berichteten wir bereits bei retter.tv. Einen ganz besonders schlimmen Ausdruck erlaubte sich eine ältere Dame gegenüber einem Polizisten. Im Eifer des Gefechts sagte sie „du Mädchen“ zu dem Beamten. Natürlich kann man so etwas nicht auf sich sitzen lassen, deswegen kam es zu einer Gerichtsverhandlung. Letzten Endes wurde die 56-Jährige, die bei einer Polizeikontrolle die Fassung verlor und aus dem Beifahrerfenster „du Mädchen“ zu einem Polizisten rief, zu einer Geldstrafe von 200 Euro verurteilt. Ist es eigentlich auch ein Schimpfwort, wenn man „du Junge“ zu einer Polizeibeamtin sagt?

Dieb muss Auto verschenken

Es gibt jedoch auch kreative Richterentscheidungen, die unsere Lachmuskeln angreifen. Wie „rp-online“ berichtet, musste ein Autodieb in den USA der Bestohlenen zur Wiedergutmachung sein eigenes Auto schenken, nachdem er das der Frau zu Schrott gefahren hatte.

Mann wird zum Tragen von Frauenkleidung verurteilt

In Ohio stand ein Mann vor Gericht wegen Beleidigung, weil er Frauen auf der Straße angepöbelt hatte. Der Richter verurteilte ihn schließlich dazu, in Frauenkleidung auf der Hauptstraße in seiner Heimatstadt auf und ab zu marschieren.

Chili-Attacke in Australien

Ein besonders „scharfer“ Fall der Selbstjustiz ereignete sich in Australien. Dort wollte nämlich ein Mann die Kasse einer Imbissbude plündern, hat allerdings nicht mit der taffen Verkäuferin gerechnet. Um ihre Imbissbuden-Einnahmen zu sichern, goss sie dem Dieb kurzerhand einen ganzen Eimer mit Chilisoße über den Kopf. Mit hochroter Birne ging der Dieb erstmal zu Boden und wurde dort von der Polizei wieder aufgesammelt. Selbst ist eben die Frau…

Bild: retter.tv Symbolbild

 

 

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