Polizei Mannheim hinterlässt "Spuren" an möglichen Tatorten

Mannheim | am 28.10.2016 - 11:48 Uhr | Aufrufe: 3921

Wer einen Zettel der Polizei an oder in seinem Briefkasten findet, der könnte das wohl durchaus für einen schlechten Scherz halten. Doch die Polizei in Mannheim greift im Rahmen ihrer Präventionsarbeit tatsächlich zu solch einem Mittel. 

Wie die Polizei Mannheim auf ihrer Facebook-Seite mitteilt, sind ihre Beamten gerade im gesamten Stadtgebiet auf Streife - genauer gesagt auf Präventionsstreife. Die Beamten schauen sich dabei die Häuser in der Stadt ganz genau an und hinterlassen, wenn nötig, einen "Mängelbericht" an den oder die Hausbewohner. Dabei achten die Polizisten vor allem darauf, wie gefährdet ein Wohnobjekt für einen Einbruch ist. Hinweise dafür sind zum Beispiel, ob Fenster oder Türen nicht richtig oder gar nicht verschlossen sind, auch in welchem Zustand sich die Haustür befindet und auch, wie voll ein Briefkasten ist.

Kritik an Mängelberichten auf Facebook

Diese Mängelliste der Polizei Mannheim soll den Hausbewohner darauf aufmerksam machen, solche eindeutigen Indizien für Einbrecher künftig nicht mehr zu hinterlassen. Denn ein nicht ausreichend gesichertes oder vorübergehend nicht bewohntes Haus ist für Einbrecher leichte Beute. Mit dieser Aktion erntet die Polizei auf Facebook aber nicht nur Lob. Es wird zum Beispiel kritisiert, dass Einbrecher dann erst recht aufmerksam auf ein Haus werden. Aber die Polizei hat, ebenfalls in dem Sozialen Netzwerk, versichert, dass die Zettel nicht für jedermann lesbar angebracht werden. 

Facebook: Polizei Mannheim

Bild: retter.tv Symbolbild

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