SEK Köln: Nach Skandalmeldungen um die Spezialeinheit ermittelt nun die Staatsanwaltschaft

Untreue, Nötigung und Körperverletzung: So lauten die Straftaten, die im Rahmen des Skandals nun geprüft werden.

Die Einsatzkräfte waren in die Kritik geraten, nachdem ein ehemaliges Mitglied gegenüber einem Vorgesetzten berichtet hatte, es sei im Zuge eines Aufnahmerituals mehrfach gemobbt und misshandelt worden. Retter.tv berichtete bereits mehrfach.
Zudem tauchte bereits im Vorjahr das Bild eines Passanten auf, das die Spezialkräfte auf der Kölner Severinsbrücke zeigt. Die Beamten posierten auf dem Bild sichtlich für ein Privates Foto vor einem in Hintergrund kreisenden Polizeihubschrauber.

Beamte inzwischen versetzt

Die verdächtigen 10 Beamten wurden nach Angaben des Tagesspiegels durch drängen des nordrhein-westfälischen Polizeipräsidenten inzwischen zu einer anderen Behörde versetzt.
Innenminister Ralf Jäger (SPD) kündigte eine vorsorgliche Sonderinspektion aller SEK-Einheiten des Bundeslandes an.

Bild: retter.tv-Symbolbild

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am 26.01.2011 09:53
von Sarah-Yasmin FließProfilbild Sarah     
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