Schockierende Übergriffe: Polizist wird von brutalem Angreifer schwerverletzt

Ein schwerverletzter Polizeibeamter, eine gebrochene Nase einer Polizeibeamtin und zwei leicht verletzte Beamte sind die traurige Bilanz zweier Angriffe auf Polizeibeamten, die sich am Montag- und Freitagabend zugetragen haben. Darüber hinaus wurden mehrere Bürgerinnen und Bürger von den Aggressoren verletzt.

Kurz vor 19:00 Uhr hatte ein 24 Jahre alter Deutscher vor einem Supermarkt mehrfach auf eine 16 Jahre alte Jugendliche eingeschlagen und diese getreten. Die 16-Jährige musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Nachdem eine alarmierte Streifenbesatzung wenige Minuten später eintraf, reagierten aus einer Personengruppe heraus zwei Männer äußerst aggressiv und leisteten den Anweisungen der Polizeibeamten keine Folge.

Nur mit Verstärkung war der Angreifer zu überwältigen

Hierbei warf ein 23 Jahre alter Deutscher eine Flasche gezielt in Richtung eines Polizisten, wodurch dieser eine schwere Handverletzung erlitt. Der Streifenkollege wurde von einer weiteren Flasche getroffen und leicht verletzt. Die Beamten setzten Pfefferspray ein und mussten von zahlreichen weiteren Streifenbesatzungen unterstützt werden.

23-jähriger Randalierer ohne Skrupel

Der 23-Jährige flüchtete in eine Wohnung, randalierte auch dort, und verletzte einen Hausmeister. Anschließend kehrte er an den ursprünglichen Tatort zurück, wo er schließlich von Polizeibeamten überwältigt und in Gewahrsam genommen wurde. Auf ihn kommt ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte zu.

Polizist muss in Krankenhaus eingeliefert werden

Der 24-Jährige, welcher die Jugendliche verletzt hatte, geriet im weiteren Verlauf mit einer anderen Person in Streit. Er wurde hierbei von einem 16-Jährigen gefilmt, woraufhin er diesem mit der Faust ins Gesicht schlug. Der 24-Jährige wurde ebenfalls in Gewahrsam genommen und muss mit einem Strafverfahren rechnen. Der durch den Flaschenwurf schwerverletzte Polizeibeamte wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Er ist bis auf weiteres nicht dienstfähig.

Noch ein Einsatz mit fatalen Folgen

Bei einem anderen Einsatz am Freitagabend hat ein 28 Jahre alter Mann einer Polizeibeamtin durch einen gezielten Kopfstoß die Nase gebrochen. Einem Polizeibeamten biss er in die Hand, diesen Angriff beendete der Beamte durch einen Schlag. Der Mann war zuvor mit Handfesseln in den Streifenwagen verbracht worden, nachdem er ein Ehepaar auf der Straße verletzt hatte.

Mann attackiert älteres Ehepaar

Die Streifenbesatzung war gegen 20:00 Uhr gerufen worden, nachdem der unter Alkoholeinfluss stehende Deutsche mit einem 63 Jahre alten Anwohner und dessen 62-jährigen Frau in Streit geraten war. Das Ehepaar hatte auf dem Gehweg Schnee geräumt, als der 28-Jährige vorbei kam. Hierbei hatte er dem 63-Jährigen Brillenträger in das Gesicht geschlagen und die Ehefrau gegen ein Scheunentor gestoßen, wodurch beide leicht verletzt wurden. Nachdem die alarmierten Beamten eingetroffen waren, wurde der Aggressor in Gewahrsam genommen und in den Streifenwagen gesetzt.

Brutaler Kopfstoß

Hiergegen hatte er sich bereits gewehrt, wodurch der Streifenwagen leicht beschädigt wurde. Als der 28-Jährige von der Polizeibeamtin erneut angeschnallt werden musste, hatte er dieser einen gezielten Kopfstoß verpasst. Die Beamtin musste noch in der Nacht in einer Fachklinik behandelt werden und ist bis auf weiteres dienstunfähig. Der Polizeibeamte wurde leicht verletzt, konnte seinen Dienst jedoch fortsetzen. Bei dem 28-Jährigen wurde eine Blutentnahme veranlasst. Er musste die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen. Auf ihn kommt nun ein Strafverfahren wegen Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung zu.

Eine grausame Bilanz

Polizeipräsident Roland Eisele äußert sich zu den Vorfällen: "Diese gewalttätigen Übergriffe zeigen einmal mehr die zunehmenden Verrohungstendenzen in unserer Gesellschaft. Wir werden sie mit aller Konsequenz strafrechtlich verfolgen und stehen in engem Austausch mit der Staatsanwaltschaft. Darüber hinaus werden wir auch Schadensersatzansprüche prüfen."


Quelle: Polizeipräsidium Aalen
Bild: retter.tv Symbolbild

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