Studenten erschrecken Passanten mit Kettensägen - eine Verletzte

Flensburg | am 26.10.2014 - 08:33 Uhr | Aufrufe: 2244

Einige Filmstudenten haben sich in Flensburg ein besonders makaberes Projekt ausgedacht. Sie wollen ein Kettensägen-Massaker nachstellen, ahnungslose Passanten erschrecken und das ganze auf Video festhalten. Eine Frau verletzte sich nun bei dem "Streich", die Polizei erteilte den Studenten Drehverbot. 

Wie das Flensburger Tageblatt berichtet, haben einige junge Männer nachts in Flensburger ahnungslose Passanten erschreckt. Hierfür verkleideten sich zwei von ihnen mit weißen Masken und weißen Schürzen, über und über mit Kunstblut verschmiert, mit einer Kettensäge in der Hand und warteten auf ihre "Opfer".

Jede Menge Kunstblut und eine Kettensäge

Dabei gingen sie laut der Zeitung immer so vor, dass einer der beiden vermeintlich blutüberströmt am Boden lag, während der andere - ebenfalls blutüberströmt - mit einer Kettensäge aus der Dunkelheit hervortritt. Ein dritter Beteiligter hielt die Szenen aus dem Hintergrund immer auf Video fest. Hintergrund der ganzen Aktion war laut der Zeitung, dass die jungen Männer offenbar besonders authentisch festhalten wollten, wie sich Menschen erschrecken - alles im Namen der (Film-)Kunst, wie es scheint.

Junge Frau verletzt sich bei Flucht vor Kettensägen-Mann

Doch dass sie damit einen Schritt zu weit gegangen sind, haben die Studenten vermutlich noch nicht einmal bemerkt, obwohl sich eine junge Frau bei diesem "Streich" verletzte und die Polizei ihnen ein Drehverbot erteilte. Wie das Flensburger Tageblatt berichtete, wollten die Studenten zwei Frauen mitten in der Nacht um 2 Uhr an einer Treppe erschrecken. Einer von ihnen rief blutüberströmt um Hilfe, der zweite trat dann mit einer rasselnden Kettensäge vor die jungen Frauen - und die reagierten offenbar wie erhofft und liefen schreiend davon. Eine 24-Jährige stürzte dann bei ihrer Flucht über die Treppe und verletzte sich. Wie die Zeitung weiter berichtet, riefen die jungen Frauen anschließend die Polizei, welche den Studenten ein Drehverbot erteilte. Außerdem, so die Zeitung weiter, wurde gegen die drei wohl ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Wirklich reumütig, heißt es, zeigten sich die Studenten wohl nur direkt nach den Geschehnissen, denn das Video mit dem Sturz der jungen Frau stellten sie trotzdem auf der Videoplattform YouTube hoch.

Bild: retter.tv Symbolbild

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