Unfall verursacht: Autofahrerin flieht mit über 3 Promille durch Görlitz

Die meisten Menschen würden mit über 3 Promille Alkohol im Blut vermutlich bewusstlos in der Notaufnahme landen, doch eine Autofahrerin in Görlitz war sogar noch in der Lage sich hinter das Steuer ihres Transporters zu setzen. Autofahren konnte sie so aber, wen wundert's, eher schlecht als recht.

Am späten Freitagabend befuhr die Fahrerin eines zunächst unbekannten Transporters in Görlitz die Reichertstraße aus Richtung Reichenbacher Straße kommend. Am August-Bebel-Platz fuhr sie dann entgegen der Einbahnstraße geradeaus weiter und stieß unmittelbar vor der Biesnitzer Straße mit einem dort am Fahrbahnrand geparkten Pkw Mercedes zusammen. Dieser wurde dadurch gegen einen Zaun gedrückt. Am Mercedes entstand erheblicher Sachschaden und auch der Zaun wurde beschädigt. Der ebenfalls beschädigte Transporter fuhr nun jedoch weiter auf die Biesnitzer Straße und touchierte noch die linksseitige Fahrbahnbegrenzung auf Höhe der dortigen Straßenbahngleise.

Unfallflucht mit drei Promille durchs Gleisbett

Durch Zeugen wurde der Transporter wenig später im Bereich Görlitz / Weinhübel gesehen, da er auf der Zittauer Straße durch das Gleisbett der Straßenbahn den Weinberg hinunter fuhr. Noch in Weinhübel konnte er kurz darauf durch Beamte des Polizeireviers Görlitz festgestellt und kontrolliert werden. Zwei der Reifen waren unfallbedingt platt. Die 38-jährige Fahrerin des angetroffenen Iveco saß noch in ihrem Fahrzeug. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab 3,08 Promille. Beide beteiligte Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Am Mercedes wurde der eingetretene Schaden auf mindestens 5.000 Euro geschätzt, am Iveco betrug er etwa 1.000 Euro. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Gegen die Unfallfahrerin wurden Verfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Unfallflucht, sowie wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet.

Quelle: Polizei Sachsen

Bild: retter.tv Symbolbild

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