Ungewöhnliche Strafe: Richterin verurteilt Jugendlichen zum Lesen

Ein 19-Jähriger wurde zu 20 Stunden Lesen verdonnert. Das Urteil ist rechtskräftig.

Ein 19-Jähriger hat ein Kennzeichen an seinem Motorrad falsch befestigt und wurde deswegen von einer Jugendrichterin zu 20 Stunden Lesen verurteilt. Das Nummernschild war schon zum zweiten Mal wegen schlechter Lesbarkeit aufgefallen wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Da er also offenbar nichts dazu gelernt hatte, verurteilte die Richterin ihn zu der sogenannten „Leseweisung“. Wie es weiter heißt soll der junge Mann sich dadurch auf intellektueller Ebene mit der Tat auseinandersetzen. Das Urteil ist rechtskräftig.

Erzieherische Maßnahme für Jugendliche

Die „Leseweisung“ ist eine erzieherische Maßnahme, die an der Hochschule München stattfindet. Den verurteilten Jugendlichen werden Bücher vorgeschlagen, die zu ihren Interessen oder Problemen passen und sie müssen sich darauf Exemplare aussuchen. Am Ende folgt dann eine Abschlussarbeit.

Quelle Bild: retter.tv Symbolbild

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