Verdacht: Brutales Training bei der Kölner Hundestaffel

Nordrhein-Westfalen | am 17.12.2014 - 11:49 Uhr | Aufrufe: 471

Bei der Hundestaffel der Kölner Polizei sollen brutale Trainingsmethoden zum Einsatz gekommen sein. Es wird intern ermittelt.

Wie rp-online berichtet, ermittelt die Polizei in Köln gegen ihre eigenen Kollegen der dortigen Hundestaffel. Sie sollen ihre Hunde mit brutalen Trainingsmethoden fügsam gemacht haben. Eingesetzt wurden offenbar Elektroschock-Halsbänder, die seit 2006 verboten sind. Auch innerhalb der Kölner Hundestaffel gab es wohl Streit über die Trainingsmethoden. Mobbing und sexuelle Belästigung sollen bei einer Eskalation vorgefallen sein. Mittlerweile laufen mehrere Disziplinarverfahren, sechs Hundeführer wurden versetzt.

Medienoffensive der Polizei in Nordrhein-Westfalen

Laut rp-online haben die verdächtigen Kölner Hundeführer Seminare bei einem Polizisten und Hundeschulen-Besitzer aus Münster besucht. Gegen den Betreiber läuft ebenfalls ein Disziplinarverfahren, seine Hundeschule darf er nicht mehr weiter führen. In einer Medienoffensive versucht die Polizei Nordrhein-Westfalen nun Schadensbegrenzung zu betreiben. Die Botschaft: Nur positive Verstärkung macht aus einem Hund ein verlässliches Einsatzmittel.

 

Bild: retter.tv Symbolbild

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