Verkehrsunfall vorgetäuscht? Schlecht fungierter Schaden liefert Hinweise

Mönchengladbach | am 06.02.2018 - 11:18 Uhr | Aufrufe: 270

Am Samstagabend wurde die Polizei  zu einem Verkehrsunfall mit zwei Leichtverletzten gerufen. Doch Sinn machten die Aussagen der Beteiligten kaum.

Der 30-jährige Fahrer eines roten Pkw sei vom Mittelstreifen rückwärts auf die Fahrbahn aufgefahren, wobei es zum Zusammenstoß mit einem grauen VW gekommen sein soll. Das war die Geschichte, die der Polizei von den beiden Fahrern präsentiert wurde. Bei der Unfallaufnahme erhärtete sich jedoch der Verdacht, dass der Unfall fingiert sein könnte.

Schäden passen nicht zum Unfallverlauf

Der graue VW Bus, in welchem ein 40-jähriger Mann unterwegs war, wies im Frontbereich starke Schäden auf. Die Folgen sind mit dem Ablauf den die Unfallbeteiligten schilderten nicht erklärbar. Auch soll der VW bereits vorher mit diesen Beschädigungen im Stadtgebiet fahrend gesehen worden sein. Die beiden Unfallfahrzeuge wurden sichergestellt und ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wegen Betruges gegen die beiden Männer eingeleitet. Die Polizei sucht Zeugen.

 

Quelle Text und Bild: Polizei Mönchengladbach

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