Bootsunglück in Flensburg erfordert mehrtätigen Großeinsatz

Flensburg | am 19.04.2019 - 12:21 Uhr | Aufrufe: 564

Zwei Tage, verschiedenste Rettungskräfte, darunter Hubschraubereinsatz. In Flensburg kentert ein Boot und viele Retter sind gefordert. Zum Einsatz kam auch topmoderne Technik.

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Am Dienstag, den 16. April 2019, ereignete sich ein Bootsunglück in der Flensburger Innenförde und sorgte für ein Großaufgebot von Rettungskräften. Gegen 18:20 Uhr sei ein Boot vor der Halbinsel Holnis bzw. dem Glücksburger Ortsteil Schausende gekentert. Drei Personen, von denen bis zum Abend zwei gefunden werden konnten, seien dabei in das knapp 7 Grad kalte Fördewasser gelangt.

Rettung mit hochmoderner Technik

Bei der Personensuche unterstütze das THW mit dem im Ortsverband Flensburg stationierten Boot "Ölwehr 4". Dieses verfügt als Besonderheit neben einem Kran auch über ein SideScan-Sonar, welches ein detailliertes Bild des Meeresbodens abzeichnet. Gegenstände aber auch Personen können so schneller und leichter unter der Wasseroberfläche lokalisiert werden. Weiterhin wurde durch das Einbringen von Kontrastmitteln die Strömungen auf der Flensburger Förde festgestellt um die Suche zu optimieren.

Suche kann erst an Tag zwei fortgesetzt werden

Der Einsatz wurde bei Einbruch der Dunkelheit abgebrochen und am Morgen des 17. April wieder aufgenommen. Auch das THW Flensburg war wieder im Einsatz und unterstützte bei der Suche der letzten vermissten Person. Am frühen Mittwochnachmittag wurde der Einsatz beendet. Bei diesem Einsatz waren auch die Freiwillige Feuerwehr Glücksburg und die Taucher der Berufsfeuerwehr Flensburg, die Kriminal- und die Wasserschutzpolizei beteiligt.

Quelle (Bilder & Text): Benjamin Nolte

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