Ebola-Epidemie: THW entsendet Erkundungsteam

Deutschland | am 29.09.2014 - 08:40 Uhr | Aufrufe: 507

Das Technische Hilfswerk (THW) hilft bei der Bekämpfung der Ebola-Epidemie in Westafrika. Im Auftrag der Bundesregierung startete gestern ein zweiköpfiges Erkundungsteam von Frankfurt aus in den Senegal. Heute erreichten die THW-Kräfte Dakar.

In Westafrika sind aktuell die Menschen in Guinea, Sierra Leone, Liberia und Nigeria von der Ebola-Epidemie betroffen. Aufgabe der THW-Kräfte ist es nun, die Lage vor Ort zu erkunden, Unterstützungsmöglichkeiten bei der geplanten Luftbrücke der Bundeswehr zu prüfen und mögliche Einsatzoptionen für das THW zu identifizieren. Hierbei werden sich die Helfer eng mit deutschen und internationalen Akteuren abstimmen. „Mit der Ankunft unseres Erkundungsteams in Westafrika kommen wir der Hilfe in der Krisenregion einen Schritt näher. Ob und wie das THW in den betroffenen Regionen helfen kann, wird sich im Laufe der kommenden Tage zeigen“, sagte THW-Präsident Albrecht Broemme heute.

Ehrenamtliches Engagement wichtigster Pfeiler des THW

Das Technische Hilfswerk (THW) ist die ehrenamtliche Einsatzorganisation des Bundes. Das Engagement der bundesweit rund 80.000 Freiwilligen, davon die Hälfte Einsatzkräfte, ist die Grundlage für die Arbeit des THW im Bevölkerungsschutz. Mit seinem Fachwissen und den vielfältigen Erfahrungen ist das THW gefragter Unterstützer für Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und andere. Das THW wird zudem im Auftrag der Bundesregierung weltweit eingesetzt. Dazu gehören unter anderem technische und logistische Hilfeleistungen im Rahmen des Katastrophenschutzverfahrens der Europäischen Union sowie im Auftrag von UN-Organisationen.

Textquelle: Bundesanstalt Technisches Hilfswerk

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