THW: Auftakt zur Interkulturellen Woche in Kiel

„Eine Stadt für alle - Kiel ohne Rassismus“: Unter diesem Motto stand der Auftakt der Interkulturellen Woche am gestrigen Samstag in Kiel. Jährlich setzt die bundesweite Veranstaltung in vielen Städten ein Zeichen für Offenheit und Toleranz und damit gegen Rassismus. Beim Technischen Hilfswerk (THW) bedeutet interkulturelle Öffnung vor allem, eine Willkommenskultur zu schaffen.

Das THW setzt Zeichen für Offenheit und Toleranz und damit gegen Rassismus.„Für rechtsextremes Gedankengut, Rassismus und Diskriminierung ist kein Platz in unserer Organisation. Wir bemühen uns um alle Menschen – unabhängig ihrer Herkunft, ihres Aussehens oder ihres Glaubens“, sagt THW-Präsident Albrecht Broemme. Als zivile Organisation des Bundes trägt das THW hier besondere Verantwortung und lehnt jegliche Art der Diskriminierung ab.

Für ehrenamtliches Engagement beim THW gewinnen

Das THW macht sich dafür stark, die Vielfalt in den eigenen Reihen zu fördern und hat damit begonnen, bisher unterrepräsentierte Zielgruppen anzusprechen. Hierzu gehören Menschen mit Migrationshintergrund, Frauen und die Generation 60+. Das Mentorinnen-Projekt richtet sich beispielsweise gezielt an Mädchen und Frauen, um sie für ein ehrenamtliches Engagement zu gewinnen. Im Bereich Extremismus macht sich das THW durch Fortbildungen zum Thema Extremismus-Prävention vorbeugend, vor allem gegen Rechtsextremismus, stark. Mit der Unterzeichnung der „Gemeinsamen Erklärung gegen Rechts“ in Berlin setzt das THW gemeinsam mit acht anderen Organisationen bereits seit 2007 deutliche Zeichen gegen rechte Gewalt.

Das THW ist die ehrenamtliche Einsatzorganisation beim Bundesinnenministerium. Das Engagement der bundesweit rund 80.000 Freiwilligen ist die Grundlage für die Arbeit des THW im Bevölke-rungsschutz. Mit seinen Fachkenntnissen und den vielfältigen Erfahrungen ist das THW gefragter Unterstützer für Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und andere. Das THW wird zudem im Auftrag der Bundesregierung weltweit eingesetzt. Dazu gehören technische und logistische Hilfeleistungen im Rahmen des Europäischen Gemeinschaftsverfahrens sowie im Auftrag von UN-Organisationen.

Quelle: THW

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