30 Kinder bei Fährunfall auf Amrum verletzt, 10 mussten mit Hubschraubern in Klinik

Am Dienstagvormittag ist auf der Urlaubsinsel Amrum ein Ausflugsschiff mit 120 Kindern an Bord gegen einen Aufleger geprallt. Viele Kinder wurden dabei verletzt.

30 Kinder bei Fährunfall auf Amrum verletzt, 10 mussten mit Hubschraubern in Klinik Der Unfall geschah gegen 11 Uhr im Hafen von Wittdün, das Ausflugsschiff „Eilun“ soll mit rund 120 Schulkindern besetzt gewesen sein, als es gegen den Aufleger prallte. Durch den Ruck des Zusammenstoßes stürzten mehrere Kinder an Bord, rund 30 von ihnen verletzten sich. Die Kinder sind alle in der vierten bis sechsten Klasse und zwischen neun und elf Jahren alt.

Fährunfall mit Kindern auf Amrum

Zehn Kinder mussten mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Niebüll gebracht werden, fünf weitere Kinder und eine Lehrerin wurden mit dem Seenotkreuzer VORMANN LEISS der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) nach Wyk auf die Nachbarinsel Föhr ins Krankenhaus gebracht. Aufgrund der großen Zahl an Betroffenen lösten die Rettungskräfte auf der Insel Großalarm aus. Neben dem Seenotkreuzer wurde zusätzlich zu dem Rettungsdienst und den freiwilligen Feuerwehren auf Amrum je ein ziviler sowie ein Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung und der Bundeswehr zum Unfallort beordert. Inzwischen hat die Wasserschutzpolizei Husum mitgeteilt, dass die meisten Kinder nur leicht verletzt sind und keines besonders schwere oder sogar lebensbedrohliche Verletzungen erlitten habe.

Ursache für Fährunfall auf Amrum unklar

Das Ausflugsschiff konnte nach dem Zusammenstoß noch selbständig anlegen, es droht derzeit nicht zu sinken. Wie es zu dem Fährunfall kommen konnte ist noch vollkommen Unklar. Nach der Evakuierung des Schiffes sind Ermittler an Bord gegangen. Sie sollen nun klären ob ein technischer Defekt oder menschliches Versagen die Ursache für den Fährunfall war. Ersten Erkenntnissen zufolge, soll das Ausflugsschiff „Eilun“ in voller Fahrt gegen den Aufleger geprallt sein. Demnach war es großes Glück, dass keines der Kinder schwer verletzt wurde. Viele der unverletzten Kinder wurden nach dem Unglück mit Bussen wieder zurück in ihre Landschulheime gebracht.

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Bild: Archivbild des Seenotkreuzers VORMANN LEISS der DGzRS
Quelle: Augsburger Allgemeine

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