Aquaplaning: Unfall mit mehreren PKW auf der A7

Hildesheim | am 20.09.2014 - 10:07 Uhr | Aufrufe: 513

Freitagabend kam es auf der A7 bei Hildesheim infolge plötzlich einsetzenden Starkregens zu zwei Verkehrsunfällen mit insgesamt 5 beteiligten Fahrzeugen.

Aquaplaning: Unfall mit mehreren PKW auf der A7

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Ein 26-jähriger Sprinterfahrer aus Nienburg befuhrt den rechten von 3 Fahrstreifen der A7 in Fahrtrichtung Hannover. In Höhe der Unfallstelle verlort er infolge Starkregen und Aquaplaning die Kontrolle über sein Fahrzeug; schleuderte mehrfach über alle Fahrstreifen, kollidierte dabei mit der MSP und ASP (Betonwand) und blieb unfallbeschädigt auf dem rechten Fahrstreifen stehen. Ein 58-jährige Fahrzeugführer aus Hannover konnte dem Unfallfahrzeug nicht mehr ausweichen und prallte mit hoher Geschwindigkeit in das stehende Fahrzeug.

Unfall am Stauende

Dabei wurden die beiden Insassen des Sprinterfahrzeuges und die beiden Insassen des Pkw leicht verletzt. Nach ärztlicher Versorgung vor Ort wurden alle Beteiligten in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht.

Kurz nach dem Unfall (vor dem Eintreffen der Polizei) prallte ein 24-jähriger Pkw-Führer aus Osterode infolge nicht angepasster Geschwindigkeit am Stauende auf ein stehendes Fahrzeug und schob dieses auf ein weiteres Fahrzeug. Bei diesem Unfall entstand lediglich Sachschaden an den Fahrzeugen.

Feuerwehr musste nicht eingreifen

Infolge der unklaren Unfallsituation, örtlichen Gegebenheit (Kurvenbereich), Trümmerteilen auf der Fahrbahn und der widrigen Witterungsverhältnisse wurde die A7 in Richtung Hannover voll gesperrt. Während der VU-Aufnahme und Bergung der Verletzten blieb die A7 in Fahrtrichtung Hannover für 1 Stunde voll gesperrt. Anschließend konnte der linke Fahrstreifen für die Dauer der Bergungs- und Aufräumarbeiten freigegeben werden.

Vor Ort waren neben 2 RTW und 1 NEF auch die FF Heinde und ein Rüstwagen aus Groß Düngen eingesetzt, da ersten Meldungen von eingeklemmten Personen bei der Leitstelle der BF Hildesheim ausgingen. Glücklicherweise brauchten die insgesamt 14 Feuerwehrkameraden nicht eingreifen. Der Sachschaden wird auf 17.000 Euro geschätzt.

Weitere Bilder in der Bildergalerie.

Quelle Text und Bild: Polizeiinspektion Hildesheim

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