AvD und Björn Steiger Stiftung kooperieren bei Notrufsäulen

Frankfurt am Main | am 01.12.2011 - 11:43 Uhr | Aufrufe: 556

Der Automobilclub von Deutschland (AvD) wird in Zukunft die von den Notrufsäulen der Björn Steiger Stiftung in Baden-Württemberg eingehenden Notrufe übernehmen und die nötigen Hilfsmaßnahmen einleiten. Die neue Kooperation zwischen dem Automobilclub und der Stiftung startet am 1. Dezember 2011 mit einer Pilotphase im Landkreis Rems-Murr bei Stuttgart.

AvD und Björn Steiger Stiftung kooperieren bei Notrufsäulen

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In den darauffolgenden Monaten bis zum 30. Juni 2012 werden alle rund 1800 Notrufsäulen der Björn Steiger Stiftung (BSS) an den Bundes-und Landesstraßen in Baden-Württemberg auf den AvD umgeschaltet. Die von diesen Säulen eingehenden Notrufe wurden bisher vom Gesamtverband der Deutschen Versicherer (GDV) angenommen, der die Notrufsäulen des Bundes entlang der deutschen Autobahnen betreibt.

"Mit dem AvD und der Björn Steiger Stiftung haben sich zwei Partner gefunden, die sich optimal ergänzen und gemeinsam die Verkehrssicherheit und die Notfallhilfe verbessern möchten. Leitbild ist die 'Vision Zero – Keiner kommt um. Alle Kommen an'. Gemeinsames Ziel ist, Schwerverletzte nach einem Verkehrsunfall schneller zu versorgen und ihre Überlebenschancen zu verbessern. Schlüsselfunktionen in der Rettungskette haben der Notruf und die genaue Ortung der Verunfallten, dort setzen wir an", so AvD-Generalsekretär Matthias Braun.

Direkter Draht zur Rettungsleitstelle

Die von den rund 1.800 Steiger-Notrufsäulen abgesetzten Anrufe werden nach der technischen Umstellung in der AvD-Notrufzentrale in Frankfurt eingehen. In Notfällen wird der AvD binnen Sekunden die nächstgelegene Rettungsleitstelle informieren und zu einer Dreierkonferenz zuschalten. Die Rettungskräfte können sich dann sofort zu den Hilfesuchenden in Bewegung setzen. Die genauen Standortdaten der Notrufsäulen werden bei jedem Anruf automatisch übermittelt. Eine Fehlleitung oder eine längere Suche nach den Verunfallten - wie bei Handy-Notrufen möglich, wenn die Anrufer nicht genau wissen, wo sie sich befinden – ist somit ausgeschlossen.

Ist kein Rettungseinsatz erforderlich, wird der AvD die vom Anrufer benötigten Hilfsmaßnahmen selbst einleiten. Über 80 Prozent der Notrufsäulen-Nutzer melden eine Autopanne, deren Behebung eine der Kernleistungen des Automobilclub von Deutschland ist. Rund um die Uhr steht ein flächendeckendes Service-Netz mit bundesweit etwa 2000 Pannen- und Abschleppfahrzeugen zur Verfügung. Durch die gezielte Kanalisierung der Anrufe in der AvD-Notrufzentrale werden die Rettungsleitstellen entlastet und können sich somit auf Notfälle mit Verletzten konzentrieren.

Über den AvD: Sicherheit und Innovation - täglich erlebbar

Der AvD sorgt für Mobilität und Sicherheit auf allen Straßen - rund eine Million Mitglieder vertrauen derzeit auf seine Dienste. Anerkannt gute Pannenhilfe leistet eine Fahrzeugflotte, die vom AvD gemeinsam mit seinem Partner Allianz Versicherungs-AG CO2-neutral gestellt wird – als ein Baustein eines innovativen Sicherheitsnetzes, das um modernste Unfallrettungstechnologie erweitert wurde: die schnelle Notfallortung über mobile Endgeräte mit Hilfe von GPS, die der AvD seinen Mitgliedern anbietet. Doch nicht nur im Notfall ist der Club präsent, alltäglich ist er für seine Mitglieder positiv erlebbar, mit vielfältigen Serviceleistungen zu Vorteilskonditionen, ob rund ums Auto, bei Reisen oder beim täglichen Einkauf.

Weitere Informationen unter: www.avd.de

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