Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger

Deutschland | am 19.07.2011 - 11:09 Uhr | Aufrufe: 2075

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger wurde im Jahr 1865 gegründet und ist heute einer der modernsten Seenotrettungsdienste der Welt. Sie finanziert sich ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen und ohne Steuergelder.

DGzRS.jpgSchirmherr der DGzRS ist stets der amtierende Bundespräsident. Die Seenotretter sind an der deutschen Nord- und Ostseeküste jeden Tag 24 Stunden mit einer Flotte von 61 Seenotkreuzern und Seenotrettungsbooten einsatzbereit und zuständig für den Such- und Rettungsdienst (SAR) bei Seenotfällen. Einsatzzentrale für alle Maßnahmen im maritimen SAR-Dienst der Bundesrepublik ist die Seenotleitung Bremen. Die DGzRS ist ein rechtsfähiger Verein kraft staatlicher Verleihung mir ehrenamtlichen und Hauptamtlichen Mitgliedern. Mehr als 800 ehrenamtliche Mitarbeiter auf See (bei den Seenotrettern „Freiwillige“ genannt) und mehr als 500 ehrenamtliche Mitarbeiter an Land sind für die DGzRS aktiv. Im Jahr 2010 rettete die DGzRS bei 2044 Einsatzfahrten in Nord- und Ostsee insgesamt 110 Personen aus Seenot. 1020 Personen wurden aus kritischen Gefahrensituationen befreit. Weiterhin führte die DGzRS 476 Krankentransporte von Inseln oder Halligen auf das Festland durch. Ferner wurden 82 Schiffe vor dem Totalverlust bewahrt und 941 Hilfeleistungen aller Art erbracht. Zusätzlich wurden 447 Einsatzanläufe, Such-, Schlepp- und Sicherungsfahrten absolviert sowie 3054 Kontrollfahrten durchgeführt. Die Anforderungen an die Seenotrettung werden in diesem Jahrhundert stark ansteigen, zum einen durch eine zu erwartende Wetterverschlechterung, verursacht durch die Klimaerwärmung, und andererseits durch den stark steigenden Verkehr, vor allem in der Ostsee.

Weitere Informationen zur Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger finden Sie auch direkt auf der Homepage der Seenotretter.

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