Hamburg - Bagatellfälle belasten Notaufnahmen

Ein Beitrag bei rtl-aktuell bringt es mal wieder in die öffentliche Diskussion: Knapp ein Fünftel der behandelten Patienten in Hamburger Notaufnahmen sind eigentlich Fälle für den Hausarzt. Das ist ein bundesweiter Trend.

Knapp ein Fünftel aller in Hamburger Notaufnahmen behandelter Patienten sind eigentlich Fälle für den Hausarzt. Hier braucht man keinen Termin, die Patienten kommen oft mit Problemen, die sie seit Wochen mit sich herumschleppen. Für die Krankenhäuser wird das allerdings zum Problem, nicht nur dass Kapazitäten, Ärzte, Behandlungsräume, Schwestern gebunden werden und den richtigen Notfällen nicht mehr zur Verfügung stehen. Auch die finanzielle Belastung ist für die Kliniken zu hoch.

116 117 die Nummer für hausärztliche Behandlung außerhalb der Sprechzeiten

Für einen in der Notaufnahme behandelten Patient benötigt das Krankenhaus mindestens 130 Euro, die Krankenkassen zahlen aber nur einen Teil davon. Seit einiger Zeit gibt es die Telefonnummer 116 117, unter der man niedergelassene Hausärzte auch in der Nacht konsultieren kann. Nur ist die Nummer noch den Wenigsten bekannt.

Den Beitrag bei rtl-aktuell finden Sie hier.

Bild: retter.tv Symbolbild

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