Hessen: Kritik an Notdienst-Reform

Nach der Neuregelung des ärztlichen Bereitschaftsdienstes in Hessen gibt es eine Bereitschafts-Hotline – doch die Patienten hängen zu lange in der Warteschleife.

Wie HNA.de berichtet, hängen die Patienten häufig zu lange in der Warteschleife der Bereitschafts-Hotline und weichen deshalb schneller auf Notruf oder Notaufnahme aus. Deshalb haben seit der Notdienst-Reform die Notarzteinsätze zugenommen. Bereits vor der Reform gab es Stimmen, die die telefonische Anlaufstelle für den Bereitschaftsdienst bei der Rettungsleitstelle der Feuerwehr ansiedeln wollten, doch stattdessen laufen alle Anrufe hessenweit in zwei Callcenter.

Mehr Mitarbeiter in Kassel

Laut HNA.de beschwerten sich vor allem auch Senioreneinrichtungen über die langen Wartezeiten und würde im Ernstfall doch lieber direkt den Hausarzt verständigen. Doch man hat bereits reagiert: Im Kasseler Callcenter wurde die Zahl der Mitarbeiter von 25 auf 43 aufgestockt. So erhofft man sich kürzere Wartezeiten für die Anrufer.

Bild: retter.tv Symbolbild

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