Hilfe für Flüchtlinge in Ostafrika - I.S.A.R. Germany übergibt rund eine halbe Tonne Medikamente

Duisburg | am 24.07.2011 - 09:00 Uhr | Aufrufe: 296

Die Hilfsorganisation I.S.A.R. Germany hat im kenianischen Flüchtlingslager Dadaab rund eine halbe Tonne Medikamente übergeben. Sie wurden von Vertretern der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) übernommen.

I.S.A.R. Germany_LogoDie Organisation wird sich jetzt vor Ort darum kümmern, die Medikamente den Bedürftigsten zukommen zu lassen. Nach Angaben der GIZ besteht weiterhin großer Bedarf an Medikamenten. Deshalb prüft I.S.A.R. Germany jetzt zusätzliche Hilfslieferungen in die von Hungersnot betroffene Region.

I.S.A.R. Germany Einsatzleiter Thomas Laackmann berichtet von schlimmen Zuständen im größten Flüchtlingslager der Welt. Der Flüchtlingsstrom reiße nicht ab und der Gesundheitszustand vieler Flüchtlinge sei schlecht. Durch die Hungersnot seien die Menschen stark geschwächt. Viele litten unter Durchfallerkrankungen und der damit verbundenen Austrocknung des Körpers. Die medizi-nische Ausrüstung wurde vom I.S.A.R. Partner „action medeor“ so ausgewählt, dass diesen Men-schen jetzt gezielt geholfen werden kann. Vor allem Kinder haben laut Laackmann unter der Hun-gersnot zu leiden. Durch die Mangelernährung seien viele Kinder unterentwickelt. So berichtet der I.S.A.R. Einsatzleiter von zweijährigen Kindern, die auf dem Entwicklungsstand eines sechs Monate alten Kindes seien.

Quelle: I.S.A.R. Germany

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