Klagenfurt: Notarzt soll Unfallopfer falsch intubiert haben

Klagenfurt | am 20.03.2014 - 11:19 Uhr | Aufrufe: 3416

Die Leitung der Klinik in Klagenfurt hat Anzeige gegen einen Notarzt erstattet. Dieser soll das Unfallopfer falsch intubiert haben.

Bereits Anfang März kam es im Bereich des Herzogsstuhls, im österreichischen Kärnten, zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine 49-jährige Autofahrerin kam von der Straße ab. Der Wagen überschlug sich und prallte gegen einen Baum. Die Frau wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Nachdem die Unfallfahrerin vom Notarzt versorgt wurde, brachte sie der Rettungshubschrauber in die Klinik nach Klagenfurt. Dort verstarb die Patientin.

Anzeige gegen Notarzt

Nun gibt es schwere Vorwürfe gegen den Notarzt. Wie der ORF berichtet, soll der Notarzt die Autofahrerin falsch intubiert haben. Die Leitung der Klinik erstattete Anzeige gegen den Notarzt. Von der Staatsanwaltschaft wurde eine Obduktion angeordnet. Für den Notarzt gilt die Unschuldsvermutung, wie ORF Kärnten berichtet.

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Bild: retter.tv Symbolbild

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