Leeres Schlauchboot vor Usedom löst Großeinsatz aus

Am Sonntag meldeten Zeugen ein Schlauchboot, in dem sich mindestens eine Person im Boot befand und sich mindestens eine Person außen am Schlauchboot festhielt.

Zum Einsatz kamen das Küstenstreifenboot "Damerow" der WSP, die Seenotrettungsschiffe der DGzRS "Eugen" und "Hecht", ein Schlauchboot der örtlichen Feuerwehr, ein Polizeihubschrauber, der Rettungshubschrauber "Christopher 47" von Greifswald, das Seenotrettungsschiff "Passat" von Polen und mehrere Schiffe des polnischen Grenzschutzes. An der Suche beteiligten sich auch die Fahrgastschiffe "Adler XI" und "Adler Vineta".

Schlauchboot konnte nicht gefunden werden

Über die Notrufe 110 und 112 meldeten sich zahlreiche Urlauber, welche das Unfallgeschehen vom Strand aus sahen. Es gab verschiedene Angaben zu den verunglückten Personen, mindestens 2, eventuell 4. Durch Kräfte der Schutzpolizei wurde dann vor der Seebrücke Heringsdorf das gekenterte Schlauchboot gesichtet. Auf Grund von Witterung, 1,5 - 2,0 m hohe Welle, und Strömung vertrieb das Schlauchboot recht rasch in Richtung Polen. Weder die Hubschrauber, noch die beteiligten Schiffe fanden das Schlauchboot, oder die verunglückten Besatzungsmitglieder. 

Schlauchbootbesitzer waren wohl an den Strand zurückgekehrt

Wie der Nordkurier berichtet, seien die Schlauchbootbesitzer aber noch am Samstag zum Strand zurückgekehrt, das Schlauchboot sei leer Richtung Polen getrieben. Die Besitzer selbst hätten sich allerdings nicht gemeldet.

 

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

Quelle: Landeswasserschutzpolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern

Bild: retter.tv Symbolbild

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