NRW: Streit über Finanzierung der Notfallsanitäterausbildung

Nordrhein-Westfalen | am 27.10.2014 - 10:24 Uhr | Aufrufe: 1002

Das Notfallsanitätergesetz sorgt weiter für Aufruhr. Denn auch in Nordrhein-Westfalen ist immer noch nicht klar, wer die Kosten dafür tragen soll.

Wie die WAZ berichtet, steigen die Notrufe in Nordrhein-Westfalen stetig an. Doch wenn nicht langsam einmal klar wird, wer für die etwa 80 Millionen Euro an Kosten für die Ausbildung der Notfallsanitäter aufkommen wird, gibt es in einigen Jahren niemanden mehr, der zu Einsätzen ausrücken kann, warnt der Leiter des Notfallpädagogischen Instituts in der Zeitung. Seit dem 1. Januar gibt es keine 2-jährige Ausbildung zum Rettungsassistenten mehr, stattdessen sollen in einer 3-jährigen Ausbildung Notfallsanitäter ausgebildet werden. Obwohl dies gesetzlich so festgelegt ist, ist immer noch unklar, wer die Ausbildung bezahlen soll. Denn bei diesem Punkt besteht offenbar keine Rechtssicherheit.

Kommunen und Krankenkassen streiten über Kosten für Notfallsanitäterausbildung

Laut der WAZ streiten sich Kommunen und Krankenkassen um die Finanzierung. 80 Millionen Euro soll das ganze Kosten, die Krankenkassen sind der Zeitung zu Folge nur bereit, etwas mehr als die Hälfte, ca. 42 Mio. Euro, zu übernehmen. Hauptstreitpunkt sind Nachschulungen für Rettungsassistenten, damit diese zukünftig den gleichen Stand haben wie Notfallsanitäter. Denn dafür, so heißt es weiter, wollen die Krankenkassen nicht aufkommen. 

Bild: retter.tv Symbolbild

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