Nach Absturz der Germanwings-Maschine: Suche nach der Unglücksursache

Frankreich | am 25.03.2015 - 09:13 Uhr | Aufrufe: 1172

Nachdem gestern Vormittag ein Airbus A320 von Germanwings mit 150 Menschen an Bord über den französischen Alpen abstürzte, läuft nun die Suche nach der Unglücksursache. Hunderte Rettungskräfte sind auf dem Weg zur Absturzstelle.

Nach Absturz der Germanwings-Maschine: Suche nach der UnglücksursacheWie tagesschau.de berichtet, war der Airbus von Germanwings auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf, als er am Vormittag über den französischen Alpen abstürzte. Es besteht wohl keine Hoffnung, dass einer der Passagiere das Unglück überlebt haben könnte. An Bord waren insgesamt 150 Fluggäste und Crew-Mitglieder.

Kein Notsignal gesendet

Nach derzeitigem Kenntnisstand war die Maschine um 9.55 Uhr in Barcelona gestartet und hatte nach rund 43 Minuten die Reiseflughöhe von 38.000 Fuß erreicht. Nach nur einer Minute begann das Flugzeug allerdings schon wieder zu sinken. Insgesamt dauerte der Sinkflug acht Minuten. Die Gründe dafür sind laut tagesschau.de noch völlig unklar. Ein Notsignal setzten die Piloten nicht ab.

Flugzeug war technisch auf neuestem Stand

Die Lufthansa, der Mutter-Konzern von Germanwings, geht derzeit von einem Unfall aus, alles andere sei Spekulation. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel bittet darum, nicht über die Unglücksursache zu spekulieren. Fest steht jedoch, dass das Flugzeug auf dem neuesten technischen Stand war. Laut Germanwings verfügte der A320 über die aktuellste Computertechnik und war noch am Tag vor dem Unglück einem Routine-Check unterzogen worden.

Am heutigen Mittwoch sollen die ersten Angehörigen der Opfer in Frankreich eintreffen. Ein Krisenzentrum wurde bereits eingerichtet. Auch Kanzlerin Merkel wird die Unglücksstelle besuchen.

 

Quelle: Youtube/Channel: BBC News

Bild: retter.tv Symbolbild

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