Neu-Isenburg: Kleine Startprobleme beim Beruf Notfallsanitäter

Neu-Isenburg | am 29.04.2014 - 12:33 Uhr | Aufrufe: 3926

Der neue Beruf des Notfallsanitäters soll die Zukunft des Rettungsdienstes sein. Er ersetzt den Beruf des Rettungsassistenten und zeichnet sich durch eine längere Ausbildung sowie eine bessere Qualifikation aus.

Wie die Ärztezeitung berichtete, können erfahrene Rettungsassistenten mit mehr als fünf Jahren Berufserfahrung Ergänzungsprüfungen ablegen. Diese bereiten jedoch Probleme, da sie bislang noch nicht in allen Bundesländern absolviert werden können. Möglich ist dies zurzeit in Hessen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Da dort jedoch Rettungsassistenten aus ganz Deutschland ihre Prüfung ablegen möchten, hat dies zu einer Welle an Anträgen geführt.

Prüfungsamt verkündet Stopp

Das Resultat der vermehrten Anträge führte dazu, dass das Prüfungsamt in Schleswig-Holstein einen Stopp verkündete. Künftig sollen nun die Prüfungen in dem Bundesland absolviert werden, in dem die betroffenen Rettungssanitäter wohnen.

Problem Prüfungsverordnung

Der Berufsverband Rettungsdienst DBRD sieht sich jedoch noch mit einem weiteren Problem kontrontiert. In einigen Schulen widersprechen Prüfungen offenbar der Prüfungsverordnung (NotSan-APrV). So die praktische Prüfung im Team, die nach der Prüfungsverordnung eigentlich von allen Prüflingen einzeln absolviert werden müsse.

Anpassung der Rettungsdienstgesetze

Darüber hinaus müssen die einzelnen Länder zusätzlich ihre Rettungsdienstgesetze anpassen. Weitere Informationen zum Beruf des Notfallsanitäters finden Sie hier.

Bild: retter.tv Symbolbild

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