Notarztwagen blockiert und Notärztin geschlagen – Mann steht vor Gericht

Anfang Mai blockierte ein PKW-Fahrer einen Notarzteinsatzwagen gleich zweimal hintereinander und schlug dann auch noch mit der Hand nach der Notärztin (retter.tv berichtete). Nun steht der Mann vor Gericht.

Der Vorfall ereignete sich Anfang Mai in Achern: Ein VW Golf blockierte ein Notarzteinsatzfahrzeug an einer Ampel. Als die Notärztin ausstieg, um den Fahrer darauf hinzuweisen, seinen PKW zur Seite zu fahren, schlug der Mann mit seiner Hand in Richtung der Notärztin. Diese konnte glücklicherweise ausweichen. Anschließend fuhr der PKW-Fahrer in die gleiche Richtung wie der Notarztwagen und behinderte erneut die Weiterfahrt des Einsatzfahrzeuges. Die Rettungskräfte konnten ihn jedoch letztendlich überholen (retter.tv berichtete).

Angeklagter bestreitet Vorwürfe

Nun steht der Mann in Achern vor Gericht. Wie der SWR berichtet, bestreitet der 47-Jährige die Vorwürfe und bezeichnet sie als „völlig absurd“. Er habe weder das Einsatzfahrzeug blockiert, noch habe er die Notärztin geschlagen. Die Notärztin sagte vor Gericht aber etwas völlig anderes aus: Der Angeklagte hätte einfach nur ein Stück nach vorne fahren müssen, um den Weg für den Notarztwagen frei zu machen – was er nicht getan habe. Anschließend hätte er ihr die Autotür gegen die Schulter gestoßen und ihr zweimal auf den Arm geschlagen. Durch den Vorfall wurde das Einsatzfahrzeug mindestens zwei Minuten aufgehalten.

Dem Angeklagten wird deshalb Nötigung und Körperverletzung vorgeworfen. Am 29. November wird das Urteil erwartet.

Bild: retter.tv Symbolbild

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