Notaufnahme in Fulda an der Belastungsgrenze

Grippewelle, genereller Patientenanstieg am Wochenende und nachts und dann auch noch Fasching. Die Notaufnahme in Fulda ist, wie so viele in Deutschland, an der Belastungsgrenze. Stationär ist man hier ohnehin bereits voll belegt.

Betten sind keine frei, die Wartezeiten sind lang. Wie in vielen Notaufnahmen Deutschlands (retter.tv berichtete) ist auch in Fulda die Belastungsgrenze eigentlich längst erreicht. Wie hr-online.de berichtet, müssen Patienten aus der Notaufnahme in Fulda längst in andere Kliniken verlegt werden, wenn sie stationär aufgenommen werden müssen. Auch dadurch verlängern sich die Wartezeiten. Schuld ist auch hier die winterliche Erkältungswelle, aber auch der Umstand, dass immer mehr Menschen am Wochenende oder nachts lieber in die Notaufnahme fahren, als sich an den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst oder den eigenen Hausarzt zu wenden.

Keine Patienten in Fulda abgewiesen

In Fulda wolle man dem Bericht von hr-online.de zufolge keine Patienten abweisen, müsse dies im Normalfall auch nicht tun. Dass die Situation durch Faschingsfeste noch weiter verschärft wird, wird allerdings auch hier kritisch gesehen. Dazu kommt aber auch, dass auch die kleineren Kliniken in der Region überlastet sind und deren Patienten schließlich auch nach Fulda kommen, sich die Welle also nur verschiebt.

Bild: retter.tv Symbolbild

 

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