Notfallsanitäter-Umschulung: DRK beklagt mangelnde Finanzierung

Thüringen | am 20.05.2017 - 12:53 Uhr | Aufrufe: 475

Seit der Ablösung des Rettungsassistenten durch den Notfallsanitäter werden deutschlandweit Umschulungen durchgeführt. Das DRK in Thüringen beklagt dabei die eine Unterfinanzierung.

Die Gesetzesnovelle vor drei Jahren hat die Umschulungen der bisherigen Rettungsassistenten zum neuen Berufsbild des Notfallsanitäters unumgänglich gemacht. Laut dem DRK gibt es dabei gravierende finanzielle Mängel, aufgrund dessen die Lehrgänge bisher noch sehr zögerlich anlaufen.

Anfallende Kosten unzureichend abgedeckt

Durch den berufsbegleitenden Unterricht müssen die Umschüler von ihrem Dienst freigestellt werden, dafür Ersatz gesucht oder Überstundenvergütungen bezahlt werden. Diese Kosten werden laut des DRK nur teilweise gedeckt.

Krankenkasse dementiert Vorwürfe

Laut der Krankenkasse AOK plus, die für die Vergütungsverhandlungen zuständig ist, sind diese Vorwürfe nicht haltbar. Demnach gäbe es keine Uneinigkeiten zwischen den Kassen und den Rettungsdiensten. Jährlich würden sie bis zu 60 Stellen je Ausbildungsgang übernehmen.

Bild: retter.tv Symbolbild

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