RTL überreicht CARE 1,5 Millionen Euro an Zuschauerspenden

Mehr als 1,5 Millionen Euro an Zuschauerspenden sind bei der „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern“ für die Flüchtlinge in Ostafrika eingegangen.

RTL CARE Spendenübergabe.jpgSeit Mitte Juli hat die Mediengruppe RTL mit Trailern dazu aufgerufen, für die Opfer der Dürre zu spenden.  Zusammen mit den 100.000 Euro, die „RTL – Wir helfen Kindern“ als Soforthilfe bereitgestellt hat,  konnten so nun 1.615.974 Euro an Kooperationspartner CARE übergeben werden.

Im Kölner Sender überreichte RTL-Charity Gesamtleiter Wolfram Kons den Spendenscheck an Heribert Scharrenbroich, den Vorstandsvorsitzenden von CARE Deutschland-Luxemburg. Wolfram Kons: „Ich danke allen Zuschauern von Herzen, die gespendet haben. Mit ihrer Hilfe konnten wir bereits ganz viele Menschenleben retten. Aber wir müssen noch mehr gegen diese Katastrophe tun. Ich weiß, dass die Gelder bei den Helfern von CARE vor Ort in den allerbesten Händen sind.“ Heribert Scharrenbroich bestätigt: „Ich versichere, dass jeder Cent bei den Flüchtlingen ankommt. Mit dem Geld der RTL-Zuschauer können wir sehr viel Hilfe in den Flüchtlingslagern leisten und u.a. gewährleisten, dass Neuankömmlinge umgehend mit Wasser, Nahrung und Hygieneartikel versorgt werden. Herzlichen Dank, das ist eine großartige Hilfe!“

Insgesamt vier Mal besuchte Heribert Scharrenbroich bereits die Lager von Dadaab im Norden Kenias. 1.200 neue Flüchtlinge, meist Frauen und Kinder, erreichen täglich in elendem Zustand die Lager. „Vierjährige Kinder sind so groß wie drei Monate alte Babys. Es sind wahnsinnige Aufgaben, die noch auf uns zukommen. Wir befürchten, dass bis Jahresende die Zahl der Flüchtlinge noch dramatisch ansteigen wird.“

Zurzeit arbeiten über 270 größtenteils einheimische CARE-Mitarbeiter vor Ort in den Lagern. Sie werden dabei von 1.600 Flüchtlingen als Helfer unterstützt, die so auch die Chance haben, etwas Geld zu verdienen. Neben der Soforthilfe wird CARE  mittelfristig durch die Spenden der RTL-Zuschauern auch die Schulbildung der Flüchtlingskinder finanzieren können.

Quelle: CARE

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