Rettungsdienstsymposium: Entwicklungen der Notfallmedizin und das Berufsbild Notfallsanitäter

Zum 13. Mal fand im Universitätsklinikum in Marburg das Mittelhessische Rettungsdienstsymposium statt. Dabei stand der Beruf des Notfallsanitäters im Mittelpunkt.

Ungefähr 400 Anmeldungen erfolgten zum 13.ten Rettungsdienstsymposium in Marburg. Dabei gehören Theorie, aber auch Praxis zu der Fortbildungsveranstaltung. Am Freitag fanden verschiedene Workshops zum Trainieren unterschiedlicher Notfallsituationen statt. Am Samstag wurden schließlich Fachvorträge unter dem Motto "Notfallmedizin von A (Atmung) bis Z (Zukunft)" gehalten.

Berufsbild "Notfallsanitäter" wirft noch Fragen auf

Intensiver wurde das Thema des Berufsbildes Notfallsanitäter diskutiert. Das zum 1. Januar 2014 eingeführte Notfallsanitätergesetz sieht eine Verlängerung der Ausbildung von zwei auf drei Jahre vor. Während der Praxisteil in etwa 1960 Stunden umfasst, dauert der schulische Unterricht 1920 Stunden an. Auch rund 720 klinische Stunden müssen vor der Abschlussprüfung geleistet werden.

Ergänzungsprüfungen und Anpassungsfortnildungen

Nach einer Übergangszeit von sieben Jahren soll das bisherige Berufsbild abgeschafft werden. Dafür sind jedoch zusätzlich zur Neuordnung der Ausbildung Ergänzungsprüfungen und Anpassungsfortbildungen in teilweise erheblichem Umfang notwendig. Ob die höhere Qualifizierung auch die Qualität verbessert oder ob der Rettungsdienst auf Dauer bezahlbar bleibt sind Fragen, die noch offen stehen.

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Bild: retter.tv Symbolbild

 

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