Studenten müssen in Tiroler Alpen gerettet werden

Zwei deutsche Studenten waren ohne Bergausrüstung in den Tiroler Alpen unterwegs. Als es plötzlich zu schneien begann, wagten sich die Männer ohne Ortskenntnis weiter bergwärts, schließlich mussten sie ihre Kleidung verbrennen, um auf sich aufmerksam zu machen.

Symbolbild BlaulichtZwei deutsche Studenten haben am Sonntag einen Rettungseinsatz in den Tiroler Alpen ausgelöst. Vom Ortsgebiet Kühtai waren sie unterwegs in die Stubaier Alpen. Bepackt mit Isomatten, Zelt und Lebensmittel, allerdings ohne richtige Bergausrüstung und in Halbschuhen. Zunächst übernachteten sie in einer unbewohnten Hütte und brachen am Montagmorgen zur Drei-Seen-Hütte auf.

Bergrettung bringt Studenten ins Tal

Die Studenten marschierten dabei aber in die falsche Richtung. Plötzlich fing es stark an zu schneien, zum Abstieg sahen die Männer keine Chance mehr und gingen weitere 2,5 Stunden bergwärts, ehe sie einen Notruf absetzten. Um sich zu wärmen und auf sich aufmerksam zu machen, begannen sie ihre Kleidung zu verbrennen. Schließlich konnten sie von der Bergrettung ins Tal gebracht werden, mittlerweile lag am Berg bereits eine 10 cm dicke Schneedecke.

Quelle: Landespolizeidirektion Tirol

 

 

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