Studie: Blackout in Berlin hätte dramatische Folgen

Wissenschaftler haben in einer neuen Studie die Folgen eines totalen Stromausfalls in Berlin unter die Lupe genommen und sind zu erschreckenden Ergebnissen für die Rettungskräfte gekommen.

Wie Der Tagesspiegel berichtet, hätte ein tagelanger Stromausfall für viele Menschen fatale Folgen, die im schlimmsten Fall tödlich enden könnten. Einrichtungen wie die Feuerwehr, Polizeiwachen oder Krankenhäuser wären nach kurzer Zeit völlig überlastet. Weiter heißt es, dass es die ersten Toten bereits nach sechs Stunden ohne Strom geben könnte. Vor allem Dialyse- oder Beatmungspatienten, die Zuhause behandelt werden, wären gefährdet. Zusätzlich würde das entstehende Verkehrschaos die Rettungskräfte bis über die Grenzen hinaus belasten.

Anlaufstellen und Notstrompläne werden getestet

Weiter heißt es in dem Bericht, dass es verschiedene Pläne gebe, wie Berlin auch bei einem kompletten Stromausfall weiter versorgt werden könne. Ein Vierstundentakt, in dem die verschiedenen Stadtteile abwechselnd Strom bekämen, wäre demnach denkbar. Gleichzeitig hat die Stadt Pläne vorgestellt, wonach sogenannte „Leuchttürme“ eingerichtet werden sollen. Dabei handelt es sich, die Der Tagesspiegel schreibt, um Anlaufstellen in Krisensituationen, die dem Katastrophenschutz dienen. Diese Leuchttürme verfügen etwa über Notstromaggregate und ausfallsichere Kommunikationstechnik.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

Bild: retter.tv Symbolbild

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