Temposünder überweist zu viel – und wird dafür bestraft

Weil er in wegen eines Geschwindigkeitsverstoßes ausversehen einen Euro zu viel überwies, muss ein Mann aus Wien nun 70 Euro extra zahlen.

Symbolbild BriefWas wirklich kurios klingt, ist genau so in Wien geschehen – und ist sogar rechtens. Wie diepresse.com berichtet, war der Mann mit 71 km/h anstatt der erlaubten 50 km/h geblitzt worden. Deshalb musste er eine Strafe von 56 Euro zahlen. Bei der online-Überweisung vertippte sich der Temposünder und überwies einen Euro zu viel.

Mann muss zusätzliche Strafe zahlen

Kurz darauf flatterte dem Wiener ein neuer Strafbescheid ins Haus – diesmal über 70 Euro. Der Grund: Nicht nur, wenn man zu wenig überweist, kann man bestraft werden. Das Überweisen eines falschen Betrags – egal ob zu hoch oder zu niedrig – gilt als nicht fristgerechte Einzahlung des Strafbetrags. Und dieses Vergehen wird mit zusätzlichen 70 Euro Strafe geahndet.

Bild: retter.tv Symbolbild

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