UNICEF-Aktionswoche: Bundestagsabgeordnete diskutieren mit Kindern über ihre Rechte

UNICEF-Aktionswoche Kinderrechte vom 14.-20.11.2011: Zum Jahrestag der UN-Konvention über die Rechte des Kindes am 20. November finden auf Initiative von UNICEF und dem Auswärtigen Amt in ganz Deutschland Aktionstage unter dem Motto „Ich hab immer Rechte“ statt.

Bundestagsabgeordnete diskutieren mit Kindern über ihre RechteInsgesamt 120 Abgeordnete des Deutschen Bundestages haben sich bereit erklärt, vom 14.-18. November in ihren Wahlkreisen Schulen oder andere Einrichtungen zu besuchen. Über 200 Schulen in ganz Deutschland haben Aktionen zum Thema „Kinderrechte“ geplant.

Hierzu aufgerufen hatten der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung Markus Löning und der Vorsitzende von UNICEF Deutschland Dr. Jürgen Heraeus. Unterstützt wird der Aktionstag von dem Netzwerk aus rund 150 ehrenamtlichen UNICEF-Arbeitsgruppen. Auf www.aktionstag-kinderrechte.de können die Abgeordneten und alle weiteren Besucher der Website ihre Meinung zum Thema Kinderrechte veröffentlichen. Schulen können auf der Internetplattform ihre Aktionen darstellen.

Während der Aktionswoche stellen sich unter anderem Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP), der Vizepräsident des deutschen Bundestags Wolfgang Thierse (SPD) und die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags Katrin Göring-Eckardt (Bündnis 90/Die Grünen) den Ideen und Forderungen der Kinder und Jugendlichen.

In der Diskussion mit den Abgeordneten erleben die Kinder hautnah, wie Demokratie funktioniert. Sie haben vorher im Unterricht oder in Arbeitsgruppen die Kinderrechtsthemen recherchiert, die ihnen am wichtigsten sind, und bringen ihre Argumente und Meinungen selbst vor. Damit setzen sie ein zentrales Recht um, das jedem Kind in der UN-Konvention über die Rechte des Kindes garantiert wird: das Recht auf Beteiligung. Gleichzeitig lernen sie so umfassend die Kinderrechte kennen.

Für die Politiker ist der Aktionstag eine Chance, mehr über die Sichtweisen der Kinder in ihren Wahlkreisen zu erfahren. Die Interessen von Kindern werden bei Entscheidungen von Politik und Verwaltungen immer wieder hinten angestellt – obwohl sich Deutschland mit der UN-Kinderrechtskonvention dazu verpflichtet hat, dem Wohlergehen der Kinder Vorrang einzuräumen.  

Quelle: UNICEF

Weitere Beiträge:
UNICEF: Zu Weihnachten einfach mal spenden statt schenken
Mit der UNICEF-Aktion „spenden statt schenken“ können Unternehmen ihren Kunden und Geschäftspartnern ein Weihnachtsgeschenk machen, das dauerhaft wirkt. mehr
UNICEF.png
Während Tetanus in Deutschland fast nicht mehr vorkommt, sterben nach Angaben von UNICEF in den Entwicklungsländern noch immer täglich 160 Neugeborene an Wundstarrkrampf. mehr
UNICEF startet große Masernimpfkampagne in Somalia
100 Tage nachdem in Teilen von Südsomalia die Hungersnot ausgerufen wurde, befürchtet UNICEF eine weitere Todeswelle in Ostafrika und weitet seine Nothilfe weiter aus. In dieser Woche hat ... mehr
Diese User waren vor Ort
Hinterlegte Stichworte (Tags)
Bilder und Videos zu diesem Beitrag
Das könnte Sie auch interessieren
ASB
Vor 20 Jahren wurde die UN-Kinderrechtekonvention unterzeichnet. ASJ und ASB engagieren sich auf verschiedenen Feldern für ihre Umsetzung. Am 20. November 1989 verabschiedeten die Vereinten Nationen ... mehr
am 09.12.2009 12:51
von retter.tvretter.tv user logo     
Jeder kann Helfen - Ihre Feuerwehr!“. Unter diesem Motto stand die Feuerwehraktionswoche des Landesfeuerwehrverbandes Bayern, welche sich speziell mit dem Thema Mitgliedergewinnung beziehungsweise ... mehr
am 28.09.2009 08:11
von Martina PetzFrau     
Um diese Funktion zu nutzen,
müssen Sie ein registriertes Mitglied von retter.tv sein.

Sie wollen aktiv an retter.tv teilnehmen, dann melden
Sie sich jetzt kostenlos an.

weiter zur Anmeldung