Ungewöhnliche Einsätze für die Seenotretter der Station Norderney

Norderney | am 24.03.2012 - 10:00 Uhr | Aufrufe: 806

Die Seenotretter der Station Noderney führten am Samstag gleich zwei ungewöhnliche Einsätze durch. Einer schwangeren Frau auf Norderney konnten die Seenotretter helfen und noch am gleichen Tag brachten die Helfer Seehunde zurück in die Freiheit

Ungewöhnliche Einsätze für die Seenotretter der Station NorderneyDie Seenotretter der Station Noderney führten am Samstag gleich

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Die Besatzung des auf Norderney stationierten Seenotkreuzers BERNHARD GRUBEN der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) wurde um Hilfe bei einer erwarteten Frühgeburt gerufen. Kurz darauf konnten mehrere Seehunde in die Freiehit entlassen werden.

Hilfe für schwangere Frau auf Norderney

 Die Seenotretter wurden zunächst um Hilfe gerufen, nachdem es auf der Insel bei einer Schwangeren Komplikationen gegeben hatte. Eine Frühgeburt war zu erwarten. Der Transport unter Begleitung eines Arztes wurde bei dichtem Seenebel mit Sichtweiten unter 100 Metern durchgeführt. Die junge Frau wurde in Norddeich sofort per Rettungswagen ins Krankenhaus überführt. 

Seenotretter bringen Seehunde in Freiheit

Am Anleger in Norddeich wurden die Seenotretter von einem Mitarbeiter der Norddeicher Seehundstation angesprochen. Mit vier jungen Seehunden stand der Transporter der Aufzuchtstation am Hafen. Soeben hatte er die Nachricht erhalten, dass der geplante Transport der jungen Tiere in die Freiheit per Schiff abgesagt werden musste. Sofort boten die Seenotretter der BERNHARD GRUBEN ihre Hilfe an.

Seehunde können selbständig überleben

Wenig später konnten die Seenotretter den Rückweg zur Insel mit den vier Seehunden an Bord antreten. An der Branderplate zwischen den Tonnen B7a und B5 wurde gestoppt. Die jungen Seehunde wurden in ihren natürlichen Lebensraum ausgesetzt. Die vier halbjährigen Tiere waren im Januar zur Seehundstation gebracht worden, da sie den Winter in Freiheit nicht überstanden hätten. In der Seehundstation wurden sie aufgepäppelt und können jetzt selbstständig überleben.

Wie die Besatzung des Seenotkreuzers berichtete, tauchten die Seehunde erst ab, nachdem sie den Seenotkreuzer noch ein Stück begleitet hatten.

Quelle: Seenotretter

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