Video-Tipp: „Notfall-Ambulanz – Volle Wartezimmer“

Der NDR berichtete über überfüllte Notaufnahmen in norddeutschen Krankenhäusern. Immer häufiger kommen Patienten, die eigentlich auch vom Hausarzt behandelt werden könnten.

Zu diesem Thema wurde eine Studie zur Situation in Hamburger Notaufnahmen durchgeführt. Die Daten von 5.000 Patienten, die in einem Zeitraum von 16 Tagen per Rettungswagen, durch Einweisung von niedergelassenen Ärzten oder auf eigene Faust in die Notaufnahme kamen, wurden von Medizinern ausgewertet.

Patienten kommen mit leichteren Erkrankungen in die Notaufnahme

Für Sieben Prozent der Patienten hätten eigentlich andere Mediziner wie Notdienste oder der Hausarzt direkt zur Verfügung gestanden. Weitere zehn Prozent hätten diese Ärzte in ausreichender Zeit erreichen können. Natürlich werden auch diese Patienten in der Notaufnahme behandelt, die Krankenhausstrukturen sind jedoch nicht überall auf die Masse an Notfallpatienten vorbereitet.

Einige Krankenhäuser reagieren mit Akutmedizinischen Abteilungen

Das Marienkrankenhaus in Hamburg gehört zu einem der Krankenhäuser, die sich bereits auf die neue Situation eingestellt haben. Dort werden Patienten mit leichteren Erkrankungen in einer Akutmedizinischen Abteilung behandelt. Auch im Krankenhaus Reinbek bei Hamburg wurde eine Anlaufpraxis eingerichtet, um die Notaufnahme zu entlasten.

Um für mehr Aufklärung unter den Patienten zu sorgen, hat die Gesundheitsbehörde das Faltblatt „Hilfe im Notfall“ erstellt, das aufzeigt, wer  bei leichten Erkrankungen auch zur Verfügung steht.



Das Video und weitere Informationen finden Sie auf der Seite des NDR.

Bild: retter.tv Symbolbild

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