Zerstochene Reifen von NEF: Patient wurde obduziert

Nach dem Tod eines Patienten in Essen, der wegen zerstochenen Reifen an einem NEF verspätet ins Krankenhaus gebracht wurde (retter.tv berichtete), steht nun offenbar fest, dass der Mann auch ohne die Verzögerung gestorben wäre.

Wie Radio Essen berichtet, wurde die Leiche des Verstorbenen obduziert. Hierbei wurde festgestellt, dass der Patient auch gestorben wäre, wenn er schneller im Krankenhaus gewesen wäre. Dieser Umstand, so heißt es weiter, wirkt sich darauf aus, wie mit dem Täter verfahren wird. Denn jetzt wird dem Bericht zufolge nicht mehr wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Allerdings tappt die Polizei noch im Dunkeln, wer für den zerstochenen Reifen verantwortlich sein könnte. 

NEF blockierte Abfahrt des Rettungswagens 

Etwa eine halbe Stunde lange war der Patient vergangene Woche in Essen reanimiert worden, bis er schließlich transportfähig war. Beim Holen der Trage aus dem Rettungswagen bemerkte ein Feuerwehrmann, dass ein Reifen des Notarzteinsatzfahrzeuges platt war. Eine deutliche Einstichstelle am Mantel des Reifens lässt darauf schließen, dass dieser mutwillig zerstochen wurde. Da das beschädigte Notarzteinsatzfahrzeug hinter dem Rettungswagen in der Einfahrt stand, blockierte es die direkte Abfahrt, wodurch sich die Abfahrt um 15 Minuten verzögerte.

Bild: retter.tv Symbolbild

Bilder und Videos zu diesem Beitrag
Das könnte Sie auch interessieren
Brandursache in Neusäß wird ein Rätsel bleiben
Die Ursache für den Brand des Einfamilienhauses in der Gartenstraße in Neusäß, bei dem eine Seniorin starb, wird wohl ein Rätsel bleiben. Das Haus wurde bei der Suche nach ... mehr
am 26.01.2011 09:21
von Rebecca Lange     
Um diese Funktion zu nutzen,
müssen Sie ein registriertes Mitglied von retter.tv sein.

Sie wollen aktiv an retter.tv teilnehmen, dann melden
Sie sich jetzt kostenlos an.

weiter zur Anmeldung