5 Wege, um den Einsatzstress hinter sich zu lassen

Im Einsatz muss ein Retter immer alles geben, denn meist geht es um das Leben anderer. Doch nach einem Einsatz ist es genauso wichtig, denn Stress hinter sich zu lassen und einfach mal abschalten zu können – denn nur dann kann man auch am nächsten Tag wieder sein Bestes geben. Wir haben 5 Wege, die bei diesem Loslassen helfen.

1) Behaltet euren Sinn für Humor bei

Auch wenn es bei Rettungseinsätzen selten etwas zu lachen gibt: In der Freizeit sollte man es deshalb trotzdem nicht ganz vergessen. Denn Lachen befreit die Seele – und lockert ganz nebenbei noch unzählige Muskeln, die sonst unwillkürlich total verspannt sind. Also: Lacht doch mal, am besten über euch selbst, denn das wirkt befreiender, als man glauben mag!

2) Beherrscht euren Job und dessen Anforderungen

Jeder ist einmal neu in seinem Job. Doch als Retter darf man sich das nicht anmerken lassen, denn die Personen, denen ihr zu Hilfe eilt, verlassen sich auf euch, egal ob ihr euren Job seit 5 Wochen oder 5 Jahren macht. Ihr seid die Konstante, die die anderen brauchen. Und deshalb müsst ihr auch für euch selbst eine Konstante sein. Ihr müsst euch auf euer Können verlassen dürfen, müsst euch sicher sein, dass ihr genau wisst, was ihr im Einsatz tut. Nur so könnt ihr so ruhig wie möglich an Gefahrensituationen herangehen. Und nur dann setzt ihr euch selbst nicht noch größerem Stress aus.

3) Sucht euch eine Leidenschaft neben der Rettertätigkeit

Oder um es anders auszudrücken: Habt ein Leben. Habt Hobbys. Macht etwas, das euch von all den Unglücken, denen ihr tagtäglich begegnet, ablenkt und euren Kopf und eure Gedanken auch für die schönen Dinge im Leben frei und zugänglich macht. Egal ob nun Sport oder ein anderer Ausgleich, sucht euch etwas, dem ihr mit anderen zusammen nachgehen könnt – das hilft euch, auch beim nächsten Einsatz wieder alles geben zu können.

4) Sprecht miteinander und öffnet euch

Sucht jemanden, eine Person in eurem Leben, der ihr alles anvertrauen könnt und die euch versteht. Das kann ein Kollege sein oder auch ein Außenstehender. Die einzige Voraussetzung ist: Er muss zuhören und euch auch einmal einen Rat geben können. Kommunikation ist das A und O, wenn man täglich mit Unfällen, Überfällen oder anderen schrecklichen Erlebnissen und mit deren Opfern konfrontiert wird. Man muss lernen, damit umzugehen und auch einmal loslassen zu können – und ein gutes Gespräch hilft dabei sehr!

5) Macht pünktlich Feierabend – oder so pünktlich wie es eben geht

Gerade in der Rettungsbranche ist das natürlich nicht immer einfach. Dennoch ist es kaum anderswo wichtiger als hier, dass man klare Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit setzt. Macht deshalb immer so pünktlich wie möglich Feierabend – und nehmt keine Arbeit mit nach Hause! Das belastet zusätzlich die Freizeit, die eigentlich dazu da ist, um abzuschalten.

Bild: retter.tv Symbolbild

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