7 Dinge, die jeden Retter an die nervlichen Grenzen bringen

Jeder Retter kennt sie: Diese Dinge, die einen schier zur Weißglut treiben, weil sie entweder total unnötig sind oder schlicht und ergreifend zum falschen Zeitpunkt kommen! Hier mal eine kleine Liste davon, was dazugehört:

1)     Wenn der Feierabend ruft – und der Pieper ebenfalls

Symbolbild BlaulichtIhr kennt das: es ist nur noch eine halbe Stunde hin, bis ihr gemütlich nach Hause fahren könnt, das Essen wartet bereits auf euch, im Fernsehen kommt ein guter Film, den ihr schon ewig mal wieder anschauen wolltet – und dann geht der Pieper los! In solchen Momenten kann man nur eines sagen: Ruhig Blut, auch so ein „Feierabend“ geht vorbei.

2)     Wenn die Katze mal wieder auf dem Baum sitzt

Die Feuerwehr ist eine sehr tierliebe Organisation. Da wird natürlich auch der Katze geholfen, die es zwar auf den Baum geschafft hat, aber nicht wieder herunterkommt. Doch wenn innerhalb von 2 Wochen eben jene Katze bereits zum 4. Mal auf dem immer gleichen Baum sitzt, dann hat sich der ein oder andere (Hand aufs Herz) mit Sicherheit schon mal gefragt, ob man das Tier nicht einfach da oben sitzen lassen kann, bis es von selbst den Weg nach unten findet – auf welche Art und Weise auch immer!

3)    Wenn man gerade erst das Essen warm gemacht hat

Ihr sitzt bereits seit Stunden auf der Wache, habt vielleicht schon den ein oder anderen Einsatz hinter euch und freut euch vor allem auf eines: das Essen, das ihr gerade in die Mikrowelle geschoben habt. Die Anzeige lässt euch wissen, dass ihr nur noch 30 Sekunden vom ersten Bissen entfernt seid, als … der Pieper losgeht und ihr nur noch das eine vor Augen habt: 30 Sekunden bis zum nächsten Einsatz!

4)     Wenn der Patient mal wieder alles besser weiß

Ihr habt eine fundierte Ausbildung hinter euch, gefolgt von jahrelanger Berufserfahrung. Und dennoch seht ihr euch immer wieder mit ihnen konfrontiert: Den Patienten, die alles besser wissen. Vielleicht sollte man sich doch irgendwann einmal genau an das halten, was die Patienten scheinbar sowieso besser können. Dann sehen sie ja, was sie davon… naja, vielleicht auch besser nicht!

5)     Wenn der Patient mal wieder lügt

Und wenn wir schon beim Thema unangenehme Patienten sind. Jeder hat vermutlich schon mal folgenden Satz gehört: „Nein, ich habe wirklich keinen Alkohol getrunken!“ (ersetze wahlweise „Alkohol“ durch „Drogen“ o.ä.). Was glauben die Leute denn? Dass man sich einfach auf ihre Aussage verlässt? Vor allem, wenn man es ihnen als Retter doch erfahrungsgemäß genau ansieht, dass das so nicht stimmen kann…

6)     Wenn Gaffer und Schaulustige mit ihren Smartphones im Weg stehen

Aber auch die nicht direkt am Unfall beteiligten Menschen können einen Retter manchmal an seine äußersten Grenzen treiben. Es ist schließlich schon schlimm genug, wenn schwere Unfälle passieren, Menschen verunglücken oder Gebäude lichterloh brennen. Warum muss man dann ausgerechnet in so einer Situation mit dem Smartphone bewaffnet direkt neben dem Unfallort stehen und Fotos schießen? Mal abgesehen davon, dass diese Gaffer damit meistens die Einsatzkräfte bei ihrer Arbeit behindern. Können die nicht einfach froh sein, dass es sie nicht erwischt hat und nach Hause zu ihren Familien gehen?

7)     Wenn Autofahrer den Weg für die Rettungsfahrzeuge nicht frei machen

Und die Letzten in unserer Liste (mit Sicherheit aber nicht die Letzten, die euch einfallen würden): Autofahrer, die von dem Begriff „Rettungsgasse“ scheinbar noch nie gehört haben! Klar, es ist natürlich besonders wichtig, dass ihr möglichst schnell an eurem Ziel ankommt. Da kann man einen Rettungswagen auf dem Weg zu einem Unfall schon mal im Stau stehen lassen, wie wichtig kann so ein Menschenleben denn auch sein?! In so einem Fall wäre vor allem eines angebracht: Mal mehr an andere denken und weniger an sich selbst.

Bild: retter.tv Symbolbild

 

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