Tödlich verunglückt: Bergsteiger womöglich erfroren

Wettersteingebirge | am 04.10.2016 - 10:47 Uhr | Aufrufe: 542

Ein in Bergnot geratener Mann verstarb am vergangenen Sonntag im Wettersteingebirge. Er setzte noch einen Notruf ab, wurde aber am Abend nicht mehr gefunden. Am nächsten Morgen konnte nur noch der Leichnam des 50-Jährigen geborgen werden.

Der Bergsteiger hatte am Abend zuvor kurz vor 19 Uhr den Notruf gewählt, wie der BR berichtet, woraufhin eine Suchaktion mittels Hubschrauber gestartet wurde. Gegen 22.30 Uhr musste sie jedoch wegen starken Windes und Schneefalls unterbrochen werden und konnte erst am nächsten Morgen fortgesetzt werden. Der Handykontakt brach zwischenzeitlich ebenfalls ab, sodass keinerlei Kontakt zu dem 50-Jährigen mehr hergestellt werden konnte. Bergwachtangehörige fanden ihn dann am nächsten Morgen unterhalb der Hochblassenspitze. Er war offenbar zehn Meter tief abgestürzt, weshalb es dem eigentlich gut ausgerüsteten Bergsteiger unmöglich war, seine warme Kleidung anzuziehen. Die Todesursache ist bislang unbekannt, es wird aber nicht ausgeschlossen, dass der Mann erfroren ist.

Bild: retter.tv Symbolbild

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