RETTmobil: „Ein Segen für die Feuerwehr"

Aktionen auf der 14. Internationalen Leitmesse für Rettung und Mobilität: Information, Werbung, Autorinnenlesung und Ausbildungsmeile.

Rettmobil Feuerwehr Fulda

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Für den Deutschen Feuerwehrband (DFV) und für die Fuldaer Feuerwehr ist die RETTmobil ein ideales, weil sehr stark beachtetes und geschätztes Forum: Auch bei der 14. Internationalen Leitmesse für Rettung und Mobilität vom 14. bis zum 16. Mai in Fulda präsentieren sich die Organisationen. Im Zentrum stehen der Feuerwehraktivität stehen ein neues Gesetz, Information, Mitgliederwerbung, eine Autorinnenlesung und eine Ausbildungsmeile. Außerdem ist die Bundeswehr wieder dabei mit einem Transportpanzer als Notartwagen und mit einer schnell verlegbaren Rettungsstation.

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Der DFV, der über 1,3 Millionen Mitglieder in Freiwilligen , Jugend-, Berufs- und Werkfeuerwehren vertritt, konzentriert sich bei der RETTmobil auf die  Bereiche Notfallsanitäter, Neumitglieder und auf das seit dem 1. Januar 2014 gültige „Gesetz über den Beruf der Notfallsanitäterin und des Notfallsanitäters". Nach Informationen von DFV-Präsident Hans-Peter Kröger will die Kommunikationskampagne „122 Feuerwehr – Willkommen bei uns" vor allem Menschen mit Migrationshintergrund ansprechen. Neben DFV ist auch die Arbeitsgemeinschaft der Feuerwehren im Rettungsdienst auf der Messe vertreten.

Ausbildungsmeile der Feuerwehr Fulda

Eine Attraktion der RETTmobil ist in diesem Jahr eine Autorinnenlesung, die von der Arbeitsgemeinschaft der Feuerwehren im Rettungsdienst organisiert wird: Manuela Wedel, seit elf Jahren bei der Berufsfeuerwehr in München tätig, liest am Donnerstag, 15. Mai, um 15 Uhr im Rahmen des RETTmobil-Forums am Stand des Netzwerks Feuerwehrfrauen in Halle 7 aus ihrem Buch „Wo brennt´s denn?" . Die Brandinspektorin, 1980 in Oberpfalz geboren, berichtet über die „unglaublichsten Einsätze einer Feuerwehrfrau" und aus dem Alltag dieses für Frauen ungewöhnlichen Berufs.

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Mit einer Ausbildungsmeile leisten die Feuerwehr Fulda und der Katastrophenschutz des Landkreises Fulda einen wichtigen Beitrag zu den Bereichen Mobilität, Ausbildung, Fortbildung und Training. Ziel der Aktion ist es, unter professioneller Anleitung die geforderten Pflichtfortbildungsmaßnahmen der ehrenamtlichen Helfer im Katastrophenschutz zentral anzubieten und mit modernen Mitteln durchzuführen.

Thomas Helmer (43), seit Dezember 2013 Leiter der Feuerwehr Fulda und zuständig für 69 hauptberufliche und rund 700 ehrenamtliche Feuerwehrleute, erläutert die Ausbildungsmeile. Station eins ist das Geländefahrtraining. Mit verschiedenen Klein- und Großfahrzeugen haben die Helferinnen und Helfer die Möglichkeit, unter Anleitung auf dem sicheren Offroad-Parcours auf dem Messegelände das Verhalten der Fahrzeuge zu erleben und zu erlernen. Bei der Fortbildung für Träger von Chemikalienschutzanzügen werden 20 Einsatzkräfte pro Tag an einer Übungsanlage Leckagen abdichten, austretendes Gefahrgut auffangen, umpumpen und dekontaminieren.

„Die RETTmobil ist Jahr für Jahr ein Segen für die Fuldaer Feuerwehr."

An der Fortbildung für Motorkettensägeführer beteiligt sich auch das Technische Hilfswerk mit einem Baumbiegesimulator, an dem geübt wird, unter Spannung stehendes Holz zu schneiden. Dies ist nach Auskunft von Helmer im Ernstfall eine gefährliche Arbeit in mitunter sehr schwierigem Gelände.

Thomas Helmer, der Fulda mit dem Feuerwehrmuseum als Feuerwehrstadt bezeichnet, zollt der RETTmobil hohes Lob. Sie sei für Feuerwehr ein Jahreshöhepunkt. Die Messe biete die sehr gute Gelegenheit, sich in der Öffentlichkeit darzustellen, Informationen und Erfahrungen auszutauschen, Netzwerke zu bilden und zu pflegen. Außerdem biete die Ausstellung einen Überblick über das enorme Angebot des Marktes. Das Fazit von Thomas Helmer: „Die RETTmobil ist Jahr für Jahr ein Segen für die Fuldaer Feuerwehr."

Während der 14. RETTmobil, die täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet ist, sorgen 482 Aussteller aus 19 Nationen in erstmals 20 Hallen auf einer Gesamtfläche von 70.000 Quadratmeter für neue Rekorde. Bei dem weltweiten Forum werden über 25.000 Fachbesucher aus zahlreichen Kontinenten erwartet. Auch das ist eine Bestmarke.

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am 05.09.2009 11:26
von Martina PetzFrau        
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