Spezielles für den Katastrophenfall

Landkreis Augsburg | am 12.08.2009 - 11:04 Uhr | Aufrufe: 273

Mit 28 000 Einsätzen und sieben Rettungswachen in Neusäß, Meitingen, Gersthofen, Zusmarshausen, Schwabmünchen, Bobingen und Langenneufnach unterhält das Bayerische Rote Kreuz ein dichtes Netz von Einrichtungen zur rettungsdienstlichen Versorgung des Landkreises. Neben den hauptamtlichen Mitarbeitern nimmt die ehrenamtliche Arbeit mit über 30 Prozent nach wie vor den bayerischen Spitzenplatz ein.

Dabei geht es nicht nur um den täglichen Betrieb. Hintergrunddienste an allen Rettungswachen helfen, in einem Fall unterstützt durch den Helfer vor Ort in Welden, Defizite in der Versorgung auszugleichen, wenn sich die Fahrzeuge des Rettungsdienstes im Einsatz oder über Land befinden.

Diese Hintergrunddienste, gestellt von den Schnelleinsatzgruppen des BRK-Kreisverbandes Augsburg-Land, haben darüber hinaus eine weitere wesentliche Funktion im Ablauf des rettungsdienstlichen Geschehens, heißt es in einer Pressemitteilung. So obliegt ihnen bei größeren Schadensereignissen die Einsatzkoordination in der Funktion eines Einsatzleiters Rettungsdienst. Alarmiert über einen Funkmeldeempfänger koordiniert dieser Ehrenamtliche alle eingesetzten Kräfte des Rettungsdienstes an der Schadensstelle, hält Verbindung zur Leitstelle und ist der Ansprechpartner für Polizei und Feuerwehr, bis gegebenenfalls eine Sanitätseinsatzleitung, bestehend aus einem „Organisatorischen Leiter“ und dem „Leitenden Notarzt“, installiert wird.

Auch für Großveranstaltungen

Mit der Übergabe einer mobilen Einsatzausstattung durch die Kreissparkasse Augsburg wurde jetzt dieser Kreis geschlossen. Mit der neuen Ausstattung kann ein zusätzliches Fahrzeug mit Funk und Sonderwarneinrichtung ausgerüstet werden. Dies soll einmal zur Verstärkung des vorhandenen Netzes, aber auch als Einsatzleitfahrzeug bei Großveranstaltungen wie zum Beispiel dem Mickhauser Bergrennen oder dem Landkreislauf Verwendung finden.

Das BRK im Landkreis Augsburg nimmt neben der rettungsdienstlichen Absicherung vor allen Dingen auch Aufgaben des Katastrophenschutzes wahr. So verfügt es neben seinen Schnelleinsatzgruppen unter anderem über Einrichtungen wie eine Großküche, eine mobile Fernmeldezentrale, ein 240-kVA-Aggregat und eine Trinkwasseraufbereitungsanlage.

BRK-Kreisvorsitzender Max Strehle bedankte sich bei der Übergabe beim Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse Augsburg, Richard Fank. „Einmal mehr unterstützt damit die Kreissparkasse die Arbeit des Roten Kreuzes für die Bevölkerung im Landkreis. Bei steigenden Anforderungen sind wir mehr denn je auf derartige Zuwendungen angewiesen.“

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